Tatjana Carpino Satz
- Kreativ seit Jugend
- Seit 1998 Film- und Theaterwissenschaftlerin
- Seit 2004 körpertherapeutisch tätig in den Nullerjahren.
- Seit 2016 V.D.M. und ordiniert zum reformierten Pfarramt
Praktische Arbeiten und Erst-Studium nebeneinanderNach oben ↑
- Ab etwa 20 Jahren renovierte ich ein Haus aus dem 16. Jh. in Frankreich mit
- Ich arbeitete neben meiner Studien und Ausbildungen seit 1991 als Kinooperatrice
- daneben ab 2002 arbeitete ich als Shiatsutherapeutin (schon während der Shiatsuausbildung)
- als Kursleiterin (Kunst, IET, ...)
- als Semesterassistentin an der Filmwissenschaft an der Uni Zürich
- als Nachhilfelehrerin auch für die Know-Now AG
- als Kinderhüterin und Sonntagsschulleiterin in der Église réformée Française de Zurich.
- Ich wirkte seit meiner Teenjahren als Zeichnerin und Malerin
- In meinen Twens wirkte ich als freie Grafikerin und Bühnenbildnerin.
- Ich drehte und schnitt mit gut 20 Jahren und danach einen stündigen Spielfilm und schon in den Teen-Jahren Kurzfilme auf Super-8, andere auf Video.
- Ich publizierte ab Ende 20ern Texte und Bilder, erstellte Webseiten und Netzwerke - das Musaion z.B.
- Ich coachte Menschen in künstlerischen Krisen
- Ich setzte mich in all den Jahren immer wieder freiwillig ein für Einzelne oder Gruppen.
Ein Kater fand bei mir sein Zuhause, als ich von zuhause ausgezogen bin. Pro Jahr hatte ich im Erststudium 10 Tage richtige Ferien, die ich in Locarno am Filmfestival verbrachte. Die frei bleibende Zeit nutzte ich, um Freundschaften zu pflegen, meinen Hobbies nachzugehen und die Freiheit zu geniessen, die mein flexibler Stundenplan mit sich brachte: Mitten am Tag auf den See zu rudern oder in ein Café zu sitzen, zu zeichnen oder einfach sonst das Leben zu geniessen.
Wendepunkt im LebenNach oben ↑
2007 kam aus einem potentialorientierten Persönlichkeitstraining heraus der Wendepunkt in mein - zu der Zeit mehrgleisiges - Berufsleben. Ich entdeckte, dass der Pfarrberuf meine Interessen, meine Freude an meinen Mitmenschen und meine Erfahrungen optimal zusammenführen kann. Dieser Beruf, der alles in sich vereinigen konnte, was mir jemals etwas bedeutet hatte, passte wie ein Hut. Ich nahm das Vollzeit-Theologiestudium an den Universitäten von Basel und später in Zürich auf. Im selben Jahr lernte ich meinen Mann kennen, wir gründeten eine kleine Familie. Die Arbeit am alten Haus erwartete uns in den Ferien (Einbau einer Treppe) um es kindgerecht zu gestalten, bis wir es vorzogen, das Haus zu verkaufen und an anderen Orten unsere Familienferien zu verbringen.
Im PfarramtNach oben ↑
Ich wurde nach dem Lehrjahr (Lernvikariat) in Winterthur-Seen im Zürcher Grossmünster 2016 zum Pfarramt ordiniert und 2017 in einer Bernischen Kirchgemeinde mit drei Dörfern als Gemeindepfarrerin im Teampfarramt mit Schwerpunkt Jugend, Familien und KUW eingesetzt. 2018 entstand das Projekt Kirche integral. 2019 arbeitete ich zu 80% als Pfarrerin in der Nachbarsgemeinde Thunstetten, weil das Pfarramt vakant war. Dort durfte ich ab 2020 (im "Coronajahr") zu 100% das Einzelpfarramt ganz übernehmen - bis Ende September 2026 war ich hier angestellt und hier durfte ich dankbar wirken. Seit 2020 wohnen und leben mein Mann, unser Sohn und ich glücklich in dieser Gemeinde - noch bis Ende 2026, wenn unsere Lebensreise uns weiterführt.
Mir ist als Pfarrerin besonders der Gemeindebau wichtig und Brücken zu bauen zwischen Menschen, Generationen, Geschlechtern, Lebenswelten, Sprachen und Werten. Das, was mir die Église Française in Zürich als Heranwachsende geschenkt hat, Zugehörigkeit und Selbstentfaltung, möchte ich als Pfarrerin an andere Menschen weitergeben dürfen.
Auch denke ich oft über meine Arbeit nach und ich probiere Modelle und Theorien in der Praxis aus. Beides erlebe ich als befruchtend.