Theologisches Engagement

Integrale TheologieNach oben ↑

Um die neue integrale Sichtweise in der theologischen und kirchlichen Arbeit bekannter zu machen, engagiere ich mich im Projekt Kirche integral. Mehr dazu erfahren Sie unter "Werkzeuge".

InterfilmNach oben ↑

Ich bin Mitglied bei Interfilm Schweiz und Interfilm International, weil ich die Arbeit und die Anliegen von Interfilm gerne unterstütze.

PfarrvereinNach oben ↑

Ich bin Mitglied beim Pfarrverein und Vorstandsmitglied im Pfarrverein Oberaargau. Mir sind berufliche Fragen und der Austausch mit Berufskollegen und -Kolleginnen wichtig.

Engagement im PfarramtNach oben ↑

Ich war bisher im Zweierteampfarramt und anschliessend im Einzelpfarramt angestellt. Sehen Sie dazu die Bilder in der Bildergalerie. Neu möchte ich vielleicht nochmals wie im Vikariatsjahr das grosse Teampfarramt kennenlernen oder nochmals in ein Einzelpfarramt gehen. Was mir bisher wichtig war oder wurde:

Die Bibel verständlich machen

Wichtig ist mir im Pfarramt als Systematikerin, dass die Schätze der Bibel auch heute verstanden und so vielleicht neu für ihre innewohnenden Weisheiten und befreienden Botschaften geschätzt werden. Sie bieten (integrale) Lebenshilfe, Trost, machen Mut, sind manchmal wunderschön und manchmal herausfordernd. Die Bibel zeigt exemplarisch, wie wir in eine lange Geschichte der Menschheit mit Gott eingebunden sind. Und sie hat eine frohe Botschaft: Der Tod löscht uns nicht aus.

Um dies zu tun, nutze ich einerseits ganz klassisch die Predigten und andere liturgische Elemente, aber auch Gespräche und Bildungsangebote für verschiedene Zielgruppen sowie das Schreiben von Artiekln für die Kirchenzeitung. Ferner macht es mir auch Freude zu hören, wie Menschen ihr eigenes Verständnis der biblischen Schätze und ihre eigenen "Glaubensbekenntnisse" mit mir (oder anderen) teilen und erzählen, wieso sie es so sehen.

Liturgie meiner Gottesdienste

Meine Gottesdienste gestalte ich feierlich, an der Verkündigung orientiert, und manchmal warte ich mit kleinen Überraschungen auf:

Gerne nutze ich ab und zu auch mal in Gottesdiensten oder Veranstaltungen nebst den biblischen auch nichtbiblische Texte, Poesie, Literatur usw. oder Liedertexte. Ich ergänzen Gottesdienste oder Predigtteile zwischendurch mit Musik, Filmen, Bildern, manchmal auch Theater oder andere Kunstformen; gerne bringe ich ab und zu wissenschaftliche Theorien oder Entdeckungen oder aktuelle Diskurse und bringe sie in Verbindung mit biblischen Texten.

So können neue Erkenntnisse gewonnen werden, neue Aha-Momente entstehen und neue Verbindungen geschaffen werden, die einen zum Nachdenken und Ausprobieren anregen können.

Die Gemeinde stärken

Der Mensch steht für mich im Zentrum, weil er direkt von Gott angesprochen ist, sich ihm wieder mehr zuzuwenden, bevor er das Zeitliche wieder segnet. Der einzelne Mensch ist nie allein, immer vernetzt mit anderen Menschen (und Tieren...). Was ihn mit den anderen Geschöpfen verbindet sind qualitativ unterschiedliche Beziehungen.

Ich habe Freude daran, solche Netzwerke von Beziehungen bewusst zu machen, und seien sie noch so scheinbar unbedeutend. Sie danach zu bestärken für ihr Engagement, dort Mut zu machen, wo sie Kraft brauchen oder andernorts eine Starthilfe zu geben, damit mangelhafte Beziehungen wieder einen positiven Schub bekommen, das mache ich gerne durch Seelsorge; oder, wenn eine Beziehung nur noch schädlich ist, helfe ich gerne, die Beziehung auf einer anderen Ebene Gott anzuvertrauen und so heilen zu lassen. Dies geschieht auf einer Ebene, die die Ewigkeit Gottes berührt. Dies kann bei einem Geburtstagsbesuch zum 80., einem Spitalbesuch, einem Gespräch zwischen Tür und Angel, via E-Mail, in einer Kleingruppe oder bei einem Trauergespräch und bei vielen anderen Gelegenheiten geschehen. Manchmal einmalig, manchmal über einen gewissen Zeitraum hinweg.

Ich glaube, dass jeder Mensch, der in sich drin mehr Frieden findet, lernt mehr Liebe und Gnade zu entwickeln, der verändert sein Netzwerk (unabsichtlich). Jeder Mensch, der spirituell wächst, also sein Ego und seinen Verstand seinem Herzen und Gott unterordnet, verändert sein Netzwerk und letztlich die Welt zu mehr Guten hin. Das bedeutet "Kirche sein"auch, nämlich Teil dieser Bewegung zu sein, die uns erwachen lässt zu einem erweiterten Bewusstsein unseres Lebens. Denn so häuft ein Mensch Schätze im Himmelreich, also in der Ewigkeit an, indem er geistliche, immaterielle Güter, wie gelingende Beziehungen und gute Taten im Verborgenen ansammelt und sich von Gott Weisheit schenken lässt. So verspricht es Jesus, auf dem unsere Kirche gründet und durch den unser aller Vater im Himmel spricht.

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